Freitag, 23. Februar 2018

1000 Fragen (#7)



Weiter geht's! :)

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Hm, ich denke ja. Und zwar eher so im übertragenen Sinne, denn ich bin ziemlich aufgabenorientiert. Da fällt mir die Liebe dann leicht hinten runter.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Für meine drei Geschwister. Dafür, dass sie uns Jesus gezeigt haben und uns noch immer vorleben, was Nachfolge bedeutet. Und besonders meiner Mama, dass sie immer für uns da war/ist und alles für uns macht!

123. Sagst du immer, was du denkst?
Nein. Das wäre ziemlich fatal! Wobei ich schon zu Impulsivität neige und mir wünsche, meine Zunge noch besser im Zaum halten zu können.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Nein, das Fernsehgerät nicht. Aber auf meinem Laptop streame ich ehrlich gesagt oft nebenbei, ohne wirklich hinzusehen. Mein Ziel ist es, auf Podcasts und Musik umzusteigen, und immer mehr zu lernen, die Stille zuzulassen. Das fällt mir noch total schwer, aber wenn ich es doch mal schaffe, komme ich viel besser in den flow und finde das sehr beglückend. (Wie komisch, dass wir so oft in alten Gewohnheiten verharren, anstatt das zu tun, was uns wirklich gut tut!)

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Es schmerzt mich noch immer, dass der Start ins Muttersein so hart für mich war und ich die Anfangszeit mit meinem Baby nicht genießen konnte. Dieses Gefühl des Versagens kommt immer wieder hoch.

126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?
Meine Tochter würde sagen: "Ein Portemonnaie!" ;-)

127. Verliebst du dich schnell?
Ja...

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Meistens an sehr viel. An einzelne Situationen des Tages, die irgendwie besonders waren. An das, was nicht gut lief und was ich besser machen will. An die to-do-Liste des nächsten Tages... sehr oft habe ich kurz vor dem Einschlafen auch noch Ideen, die mich total begeistern und die ich am liebsten sofort umsetzen möchte.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Das sind zwei: Freitag und Montag. Freitag, weil da mein Liebster früher von der Arbeit nach Hause kommt, wir Pizza machen und den Hauskreis zu Gast haben und das Wochenende beginnt.
Und Montag, weil dann das Wochenende vorbei ist und ich wieder meine Ruhe habe ;.)

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Dass fast alle TeilnehmerInnen meines Integrationskurses (damals...) diesen bestanden haben, und noch dazu so gut! Das hat mich wirklich sehr gefreut und mir mein großes Engagement belohnt.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Klingt jetzt zwar sehr fromm, aber der leibhaftige Jesus wäre mir wirklich am liebsten!

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Als Teenager habe ich für Leonardo DiCaprio geschwärmt... das war nachdem er in Titanic mitgespielt hatte. Richtig verliebt war ich aber nicht.

133. Was ist dein Traumberuf?
Künstlerin und Schriftstellerin.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Es fiel mir schon mal leichter. Als die Kinder klein waren, habe ich sehr viel um Hilfe gebeten, weil ich es sonst einfach nicht geschafft hätte. Allerdings habe ich daraufhin mal sehr negatives Feedback bekommen, von wegen, das wären doch meine Kinder und ich hätte es so gewollt und andere Leute würden ihr Leben auch allein auf die Reihe kriegen, und seitdem bin ich deutlich zurückhaltender geworden.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Meine alten Tage- und Skizzenbücher. Das Kaleidoskop, das ich als Kind mal geschenkt bekommen habe und noch ein paar andere Erinnerungsstücke.
Aber insgesamt bin ich da ziemlich schmerzfrei.

136. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?
Das sind einige... Instagram auf jeden Fall, meine Mails checke ich auch täglich, und noch so ein paar Blogs.

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja. Alles Wesentliche im Leben ist geschenkt. Das Leben selbst ist ein Geschenk.

138. Hast du schon mal etwas gestohlen?
Als Kind habe ich mal einen Lolly geklaut, zusammen mit meiner Schwester. Unsere Mama hat uns aber, als wir aus dem Laden kamen, erwischt und wir mussten die Lollys zurückbringen und uns entschuldigen. War natürlich super peinlich, aber auch lehrreich. Danach habe ich nichts mehr gestohlen.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Etwas, das sich gut vorbereiten lässt und am besten im Ofen vor sich hin schmort und etwas, das ich vorher schon mindestens einmal getestet habe. Keine Küchenexperimente, wenn die Bude voll ist!

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?
Definitiv bei boesner oder Modulor. Wobei eine Minute nicht ausreichen würde...





Donnerstag, 22. Februar 2018

Beständig in der Fastenzeit


Anders als in den letzten Jahren habe ich mir für diese Fastenzeit nichts Besonderes vorgenommen. Keine Vorhaben, kein kreatives Projekt, kein Verzicht. Es spukten schon ein paar Gedanken in meinem Kopf, und ich habe auch einen Tag aufs Mittagessen verzichtet, aber irgendwie habe ich gerade nicht die Kraft dafür, bringe keine Kapazitäten auf für ein weiteres "du musst".
Ich bin sowieso schlecht darin, Dinge durchzuziehen... und meistens will ich einfach zu viel auf einmal.

Ganz ohne Input geht es aber doch nicht in der Fastenzeit (und ich überlege auch, wie wir die Fastenzeit als Familie, für die Kinder gestalten können, gerade zum Ende hin), deshalb habe ich mir (wie auch 2017 schon) das Fasten-Workbook von Anne gekauft, zum Thema Beständigkeit. Und da bin ich auch ganz beständig dran, muss ich sagen ;-)

An Zielen beständig dran bleiben - da fällt mir spontan das Thema Gewicht ein, aber wie ich schon sagte, ich habe dafür gerade keine Kraft. Es gab Zeiten, da war das anders und ich brachte eine (für mich) erstaunliche Selbstdisziplin auf, aber jetzt nicht. Es geht nicht alles, heute.
Ist euch eigentlich aufgefallen, dass ich mir für dieses Jahr gar nichts besonderes vorgenommen habe? Zumindest gibt es keinen Blog-Post 18 für 2018 oder sowas. Ich bin müde geworden in dieser Hinsicht. Ich glaube nicht mehr wirklich daran, dass sich etwas ändern kann bei mir. Traurig, aber wahr.
Auf der einen Seite mag ich mir nichts mehr vornehmen, weil ich sowieso nicht daran glaube, es zu schaffen - andererseits möchte ich auch nicht immerzu weitermachen wie bisher, weil ich ja merke, dass gewisse eingeschliffene Verhaltensweisen mir nicht gut tun. Ein Dilemma.

Ganz ohne Ziele bin ich aber auch 2018 nicht.
Wir im Hauskreis haben uns ja vorgenommen, die Bibel komplett durchzulesen und ich bin richtig gut dabei! In den letzten zwei Monaten gab es einen einzigen Tag, an dem ich mein tägliches Pensum nicht geschafft habe, ansonsten habe ich wirklich jeden Tag die drei vorgegebenen Texte gelesen.
Diese Routine in Kombination mit dem Leseplan (täglich ein Psalm(teil), sowie ein Text aus dem Alten und aus dem Neuen Testament) ist für mich sehr wertvoll und ich erlebe, wie Gott mir die Augen öffnet und mir so viel deutlich wird! Nichts, von dem, was ich lese, ist mir unbekannt oder wirklich "neu", und doch kommt es mir immer wieder so vor, als würden mir Schuppen von den Augen fallen: Was Jesu Tod für mich und uns alle bedeutet, wie unendlich groß sein Opfer ist, wie umfassend unsere Erlösung!
Ich erlebe wieder ganz neu, dass ich Gott einfach nur loben möchte für das, was ich da gerade gelesen habe! Eine sehr erfrischende und belebende Erfahrung, gerade in dieser Fastenzeit.

Das Fasten-Workbook integriere ich in meine tägliche Bibellese, indem ich im Anschluss an den Bibeltext noch den im Workbook angegebenen Vers lese und bearbeite. Das funktioniert für mich gerade sehr gut und ich bin zuversichtlich, weiterhin so dranbleiben zu können.

Mein zweites Vorhaben für dieses Jahr gestaltet sich weitaus schwieriger und steiniger: Mein eigenes kreatives Business. Ich hatte ja keine Ahnung!
Eigentlich gibt es für mich fast jeden Tag einen Moment, an dem ich aufgeben will.
Wahrscheinlich hatte ich es mir viel zu einfach vorgestellt (so wie das meine Art ist - ich denke immer, "das mach ich jetzt mal schnell". Ha ha!), es mir in rosaroten Farben ausgemalt ohne die Arbeit und die Investition zu sehen, die dahinter stecken.

Im Januar war ich ganz eifrig bei der Sache, habe Produkte erstellt, die ich anbieten möchte und mir überlegt, in welche Richtung ich mit dem Shop gehen will. Damit bin ich im Großen und Ganzen fertig, wobei mir immer wieder "noch viel bessere" Ideen kommen und ich alles Mögliche verwerfe...
Als Teenager habe ich mal einen DISG-Persönlichkeitstest gemacht und mir wurde dabei ein stetiges und gewissenhaftes Wesen attestiert. Ich glaube, das stimmt so nicht. Je älter ich werde, desto mehr scheinen aber die initiativen Anteile in mir die Kontrolle zu übernehmen: Ich sprudele nur so vor Ideen und Plänen und Gefühlen - aber wenn es an die Umsetzung geht, möchte ich mich am liebsten verdrücken und das andere für mich machen lassen (bzw. meinen Mann...). Es ist schon interessant, was alles in uns steckt und wie wir uns entwickeln!

Jetzt, im Februar, werde ich vollends mit der Realität konfrontiert: Es mangelt mir an allem. Ich habe z.B. nicht die technische Ausrüstung, meine Handletterings und Illustrationen (die ich als Postkarten und Prints anbieten möchte) zu digitalisieren. Da muss ich erst recherchieren, aufrüsten, investieren - und ganz viel lernen. Wie man vernünftig ausgeleuchtete Fotos macht, zum Beispiel. Und wie man Adobe Illustrator bedient. Ich hab wirklich keine Ahnung.
Gerade habe ich das Gefühl, eher Rückschritte zu machen als vorwärts zu kommen.
Und am liebsten möchte ich gar nicht, dass mich irgendjemand auf das Thema anspricht, damit nur niemand merkt, wie stümperhaft ich das Ganze angehe. Peinlich!

Und doch - so oft ich auch daran denke und hinschmeißen will: Ich tue es nicht. Ich gebe nicht auf. Ich kämpfe mich vorwärts, Millimeter für Millimeter. In winzigen Babyschritten nur geht es voran. Aber immerhin voran.
Mir ist klar, dass kaum jemand diese Anstrengungen sieht, all die Arbeit und Stunden und Tränen und Schweiß, die in so einem Business stecken (Anne, du hast echt meinen vollen Respekt!). Niemand weiß, wie dieser Weg aussieht, bis er ihn selbst geht. Und ich bekomme mehr und mehr eine Ahnung davon.
Trotzdem, ich gehe weiter. Weil ich es wirklich will.

Ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil meine Prioritäten derzeit bei meinen Kindern bzw. unserer Familie und meiner Kreativität liegen. Ich möchte flexibel sein, um unseren Alltag möglichst stressfrei zu gestalten, um für die Kinder da zu sein und für die, die mich sonst brauchen. Wenn mein Sohn krank ist, kann ich ihn ganz unkompliziert zu Hause lassen. Urlaube müssen wir nur bei einem Chef einreichen, nämlich bei dem meines Mannes. Ich kümmere mich um den Haushalt, sodass die Wochenenden frei für andere, schönere Dinge sind.
Und ich kann das tun, was ich am allerliebsten tue: Malen, Zeichnen, Schreiben, kreative Techniken ausprobieren, mich künstlerisch weiterbilden. Ich kann die Gaben, die Gott mir geschenkt hat, einsetzen, um andere zu ermutigen, zu erfreuen und zu inspirieren. Und damit irgendwann auch Geld verdienen.

Das ist es, was mich weitermachen lässt - was mir hilft, beständig dran zu bleiben, auch wenn es schwierig wird: Ich mache mir bewusst, warum ich mich für diesen Weg entschieden habe. Und ich lebe von der Vorstellung, wie es einmal sein wird, wenn ich alle diese Schwierigkeiten überwunden habe.
Und Annes Workbook hilft mir auch dabei! Ich kann es von Herzen empfehlen.


Was auch immer ihr euch vorgenommen habt (oder eben nicht) - ich wünsche euch eine gesegnete Fastenzeit und Beständigkeit in allem, was wirklich wichtig ist!
Ich sammle weiter beständig die Steine auf, die ich auf meinem Weg finde. Daraus werde ich ein schönes Schloss bauen können!



Rocks in my path? I keep them all. 
With them I shall build my castle.
Nemo Nox









Freitag, 16. Februar 2018

1000 Fragen (#6)



101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Damit habe ich mich ehrlich gesagt noch nie beschäftigt und ich sehe auch keinen Sinn darin.

102. Welche Farbe dominiert deinen Kleiderschrank?
Ohne Nachzuschauen vermute ich mal dunkelblau. Dicht gefolgt von grau, schwarz und rosa bzw. rot.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Nein. Ich prokrastiniere schon viel, verplempere Zeit mit dem Durchscrollen hunderter Instagram-Bilder und so. Natürlich kann und muss man nicht jede Minute des Tages effizient nutzen, Pausen müssen sein, aber ich denke oft, dass ich viel mehr schaffen würde, wenn ich disziplinierter wäre. Und das würde mich am Ende auch glücklicher machen.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
The Big Bang Theory schauen wir ja nicht im Fernsehen, sondern auf DVD, aber da könnte mich am ehesten als "Junkie" bezeichnen. Ansonsten SOKO Leipzig, das hab ich ja schon gebeichtet...

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?
Oh, da gibt es einige Aspekte... wenn ich meine Kinder beobachte, beneide ich sie oft um ihre Unbeschwertheit, diese spontane Freude, die keinen besonderen Anlass braucht und um ihre Fähigkeit, zu staunen - scheinbare Kleinigkeiten zu bemerken und sich darüber zu freuen. Ich bin sehr dankbar, dass sie mich daran jeden Tag erinnern.
Außerdem wünschte ich, ich könnte so schnell vergessen wie sie: Meine Kinder sind nicht nachtragend. In einem Moment schimpfe ich sie, und im nächsten bin ich "die liebste Mama der Welt". Das empfinde ich als eine sehr wertvolle Eigenschaft! Sie macht das Leben viel leichter.
Und dann: das kindliche Vertrauen, die absolute Sorgenfreiheit. Ich möchte meinem Vater im Himmel auch so vertrauen, wie meine Kinder mir. Sie erwarten von mir immer das Beste und sie verlassen sich in allen Dingen ganz selbstverständlich auf mich.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Ja. Ich praktiziere das normalerweise so, wenn wir wegfahren - wir kommunizieren mit unseren Familien, dass wir gut angekommen sind, und das war's dann eigentlich auch. Aber in meinem ganz normalen Alltag stelle ich mir den Internetverzicht deutlich schwieriger vor.

107. Wer kennt dich am besten?
Mein Mann.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?
Aufräumen. Das mache ich tatsächlich gerne (in Kombination mit Ausmisten).

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Natürlich, das bleibt doch nicht aus. Ich denke, das Geheimnis liegt darin, diese Tatsache mehr und mehr zu akzeptieren (denn wir sind einfach nicht perfekt, machen Fehler und verletzen einander, leider!) und aus der Vergebung zu leben.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Zuerst mal ausschlafen, Sonnenschein und warme Temperaturen (aber nicht zu heiß), ein reichhaltiges Frühstück mit allem, was ich mag (oder noch besser Brunch!), einige Stunden allein für mich zum Lesen, Malen etc, einen Besuch in einer Kunstausstellung (auch gern allein), Zeit an der frischen Luft (Fahrradfahren und Spazieren im Park oder am Strand mit anschließendem Picknick) und einen langen, lauen Sommerabend auf dem Balkon mit meinem Liebsten oder mit Freundinnen.

111. Bist du stolz auf dich?
Aktuell nicht so, manchmal schon. Wobei ich generell versuche, eher Dankbarkeit als Stolz zu kultivieren. Stolz impliziert ja eine eigene Leistung, und mir wird einfach mehr und mehr klar, dass alles Geschenk ist! Ich habe all das Gute in meinem Leben nicht mir selbst zu verdanken, also kann ich auch nicht stolz darauf sein. Ich darf aber meinem Papa im Himmel dafür danken und ihm vertrauen, dass er mich und meine Lieben weiterhin großzügig beschenken und sicher führen wird.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Hm, was bedeutet "nutzlos"? Ich bin der Meinung, dass man aus jedem (?) Talent etwas Schönes oder "Nützliches" für andere Menschen machen kann - und wenn man sie nur mit wackelnden Ohren zum Lachen bringt (eine Kunst, die ich nicht beherrsche).

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Da gibt es viele Themen, die mich schon lange begleiten... manchmal finde ich es blöd, immer wieder auf die gleichen alten Baustellen zu stoßen. Aber eigentlich macht dieser Lernprozess ja auch das Leben aus. Manches braucht Zeit, damit wir daran wachsen können, und vieles werden wir hier auf der Erde auch gar nicht abschließen.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?
Ich trinke zwar grundsätzlich Alkohol, aber wirklich selten und dann auch wenig - es gibt nur wenige alkoholische Getränke, die mir schmecken. Ich habe schon überlegt, ganz auf Alkohol zu verzichten - weil ich ihn nicht besonders mag und ich solidarisch sein möchte mit Menschen, die aus anderen Gründen keinen Alkohol (mehr) trinken. Auf der anderen Seite ist es mir wichtig, möglichst unkompliziert zu sein, was meine Ernährung angeht, um die Tischgemeinschaft nicht zu erschweren (versteht ihr, was ich meine?)...  wenn jemand mit mir anstoßen will, nehme ich ein Glas Sekt, egal ob alkoholfrei oder nicht ;-)

115. Welche Sachen machen dich froh?
Sachen? Bücher. Und Notizbücher. Aquarellfarben. Stempel. Masking Tapes. Frische Blumen. Schönes, Altes.
Und sonst: Das Lachen meiner Kinder und wenn sie gerade tief in ihr Spiel versunken sind. Und die Spiellandschaften, die sie in der ganzen Wohnung aufbauen. Sonnenschein. Zugfahren (allein!). Überhaupt allein sein. Listen schreiben. Gutes Essen. Im See oder im Meer schwimmen. Geschenke verschenken oder bekommen. Briefe. Die ganzen Ideen für meinen Shop. Mit anderen gemeinsam kreativ sein. Tiefe, ehrliche Gespräche. Freundschaft. Wenn mein Mann mir morgens einen kleinen Zettel hinlegt (und die Spülmaschine für mich ausgeräumt hat). Küssen...
So viele Dinge!
(Versucht es auch mal: Schreibt eine Liste mit allem, was euch froh macht. Schon allein diese Liste wird euch wirklich froh und dankbar machen!)

116. Hast du heute schon mal nach den Wolken am Himmel geschaut?
Ja. Um mich dann zu freuen, dass der Himmel blitzeblau und fast wolkenfrei war.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?
"Irgendwann". 

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Nicht wirklich. Allerdings hat es mir in meiner Zeit als DaF-Lehrerin auch nicht so viel ausgemacht, vor den Lernenden zu stehen und oft im Mittelpunkt zu stehen.

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Lesen. Schreiben.  Zeichnen und Malen. Sport (oh nein ja!)
Und quality time mit meinen Kindern, mit jedem einzeln. Solche Mama-Tochter- oder Mama-Sohn-Stunden möchte ich viel häufiger einplanen und erleben, weil sie unendlich wertvoll sind.

120. Sind Menschen von Natur aus gut? 
Gott hat den Menschen "sehr gut" geschaffen - das ist unsere Gott-gegebene Natur. Von daher, ja. Allerdings ist das menschliche Herz durch die Sünde vergiftet worden und zu sehr viel Bösem in der Lage, unabhängig von unserem sozialen Umfeld oder unseren Bedingungen - wir alle brauchen Erlösung, Vergebung und Erneuerung.
Gott ist unendlich gut, und deshalb schenkt er es uns, dass es zwischen Ihm und uns auch wieder gut werden kann.



Ich freue mich schon auf nächste Woche! Das ist wirklich ein spannendes Projekt.
Habt ein gesegnetes Wochenende, ihr Lieben!



Montag, 12. Februar 2018

Wertvolle Hochsensibilität


Am Samstagabend kuschelten wir uns alle zusammen auf die Couch. Nach dem Baden dürfen die Kinder immer einen kleinen Film schauen und manchmal bereite ich dafür das Abendessen als kleine leckere Häppchen vor. Das ist immer richtig schön, nicht nur für die Kinder.
Als wir so auf dem Sofa saßen, fiel mein Blick auf einige Eukalyptus-Zweige, die wir am Vormittag gekauft hatten und die nun in einer kleinen Vase auf dem Regal standen. Es waren nur ganz kleine Zweige, so einfach und schlicht, aber ihr Anblick berührte mich auf einmal so sehr, ihre Schönheit ließ eine Saite meiner Seele ganz leise klingen und ich freute mich unheimlich über dieses Stück Natur in unserem Zuhause. Für einen Moment blendete ich alles andere aus, Film, Abendessen, meine Familie, und war ganz bei den Eukalyptus-Zweigen.

Und so geht es mir oft. Ich denke, dass diese Art der tiefen Wahrnehmung mit meiner Hochsensibilität zu tun hat - und dass diese Fähigkeit eine Stärke ist.
Häufig habe ich den Eindruck, die Hochsensibilität würde mir den Alltag erschweren, den Umgang mit meinen Kindern und Menschen im Allgemeinen - die ständige Überreizung, die Grübelei, die Empfindlichkeit - all das würde ich eher als Schwäche bezeichnen.
Aber Hochsensibilität hat auch sehr schöne, wertvolle Seiten, ja, Vorteile, die ich in meinem Leben genieße und die mich als Person ausmachen. Wenn ich die Möglichkeit hätte, von heute an normalsensibel zu sein - ich würde sie ausschlagen. Denn auf diese positiven Effekte möchte ich nicht verzichten:

1. Starkes Wahrnehmen von Schönheit und Ästhetik
Das habe ich oben ja schon ein bisschen beschrieben: Schöne Dinge, wie Blumen oder Naturphänomene, Gedichte, Musik und ganz besonders Kunst haben eine starke Wirkung auf mich. Es macht für mich zum Beispiel immer einen riesigen Unterschied in unserem Zuhause, wenn wir frische Blumen da haben. Ich kann mich an ihnen kaum satt sehen. Ich liebe es auch, Bildbände durchzublättern, wieder und wieder. Ich brauche Schönheit für meinen "Augenhunger" und als Kraftquelle für den Alltag.

2. Kreativität 
Ohne meine Hochsensibilität wäre ich sicherlich keine "Künstlerin". Dieses Bedürfnis, selbst etwas Schönes zu schaffen, hängt ganz eng mit dem tiefen Empfinden für Schönheit zusammen.
Es ist interessant, dass meine Kreativität zu einem Zeitpunkt so "explodiert" ist, als ich mir über mein hochsensibles Wesen klar wurde. Für mich ist Kreativität ein wichtiges Hilfsmittel, mit der Hochsensibilität umzugehen und aufzutanken. Gleichzeitig liefert mir meine hochsensible Wahrnehmung ständig neues Futter für das künstlerische Schaffen.



3. Starkes Empfinden positiver Gefühle
Natürlich kenne ich nur meine Art der Wahrnehmung und es ist gar nicht so einfach, zu beschreiben, wie ich Dinge empfinde. Aber mein Eindruck ist, dass ich sowohl negative als auch positive Gefühle überdurchschnittlich stark wahrnehme und erlebe. Das können meine eigenen Emotionen sein, aber auch die anderer Menschen. Manchmal bin ich so glücklich, dass ich platzen könnte, dass mein Herz gar nicht groß genug ist, um all das Glück zu fassen. Ich bin oft zu Tränen gerührt, bekomme eine Gänsehaut, merke plötzlich, dass mein Herz springt.
Ja, als Hochsensible nehme ich das Leben auch mit seinen Höhen intensiver wahr und macht die Sache richtig interessant!

4. Fähigkeit, genau zu beobachten und Situationen/Informationen schnell zu erfassen
Hochsensible haben, so habe ich irgendwo gelesen, keinen Filter, der die Informationen, die auf uns einprasseln, in "wichtig" oder "unwichtig" sortiert. Für sie ist viel mehr "wichtig" als für normalsensible Menschen.
Diese Besonderheit führt bei mir regelmäßig zu einem Gefühl der Überreizung.
Ich habe aber auch festgestellt, dass ich dadurch in der Lage bin, Situationen und Informationen sehr schnell zu erfassen. Ich beobachte viel und genau, und ich verstehe fast immer sofort, was los ist. Das ist eine sehr hilfreiche Gabe, gerade auch als Mama.

5. Gute Intuition und Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen
Ganz salopp gesagt: Ich habe sehr oft Recht ;-) Meine Gefühle trügen mich selten und mein Mann musste bereits häufiger feststellen, dass ich es "schon vorher wusste".
Ich dachte immer, das wäre so ein "weibliches" Ding, aber inzwischen sehe ich diese Fähigkeit eher im Zusammenhang mit Hochsensibilität. Oft sind die Dinge, die ich spüre, nicht wirklich greifbar; ich kann nicht unbedingt erklären, warum ich diesen und nicht jenen Weg für richtig halte, aber am Ende hat sich oft mein erster Eindruck bestätigt.




6. Ein fein eingestelltes Gewissen
Schon als Kind konnte ich nicht einschlafen, wenn ich mir den Tag über etwas hatte zuschulden kommen lassen. Ich musste aufstehen und zu meinen Eltern gehen, um zu beichten oder mich zu entschuldigen. Ansonsten ließ mir mein Gewissen keine Ruhe.
Das ist auch heute noch so. Ich bin mir ziemlich schnell meiner Vergehen bewusst und kann es dann nicht ertragen, wenn etwas zwischen mir und einem anderen Menschen steht.
Eine Zeitlang empfand ich dieses fein eingestellte Gewissen, das bei jeder scheinbaren "Kleinigkeit" Alarm schlug, als störend. Ich fragte mich, ob ich es nicht übertrieb. Aber auch diese Eigenschaft habe ich schätzen gelernt. Sie ist wertvoll, weil sie Frieden stiftet und weil sie mir zeigt, was Gottes Wille ist und wo ich noch nicht danach lebe.

7. Reiche Gedankenwelt und buntes Innenleben
Ja, die ewige Grübelei ist schon anstrengend. Aber auf der anderen Seite schätze ich es, mir tiefgründige Gedanken zu machen und in einer reichen inneren Welt zu Hause zu sein, voller Ideen, Erinnerungen, Bilder...
Natürlich bin ich auch mal gedankenlos, aber insgesamt halte ich mich für eine bewusste Person mit Tiefgang - und Phantasie. Dass ich überhaupt angefangen habe, zu bloggen, hat auch viel damit zu tun.
Und wenn mir mal alles zu viel wird, kann ich abtauchen in diese bunte Innenwelt. Brigitte Schorr hat diese in ihrem Buch Hochsensible Mütter als "Schatzkammer" beschrieben und ich finde die Metapher sehr passend. In meiner inneren Schatzkammer liegen ganz lebendige Erinnerungen, Bilder, positive Gefühle, schöne Sätze... die ich mir jederzeit betrachten und an denen ich mich freuen kann.



Hochsensibilität erscheint uns manchmal als Schwäche, als eine Bürde, die wir tragen müssen. Das mag in vielen Situationen auch so sein.
Gleichzeitig halte ich mein hochsensibles Wesen mehr und mehr für ein Geschenk, für eine Gabe Gottes. Er hat mich so gewollt, er hat mich so gemacht, und er verfolgt damit ein Ziel. Zu der Person, die ich in Gottes Augen bin und werden soll, gehört auch die Hochsensibilität, meine Kreativität, meine Intuition, mein Innenleben.
Und wir haben alle die Aufgabe, Gott zu lieben und ihn zu verherrlichen, mit unserem ganzen Leben, mit unserem ganzen Wesen - als die, die wir sind, normalsensibel oder hochsensibel, künstlerisch oder naturwissenschaftlich begabt, in der Stadt oder auf dem Dorf, alleinstehend oder mit Familie, groß oder klein, traurig oder fröhlich.




Freitag, 9. Februar 2018

1000 Fragen (#4 und #5)



Wieder ist eine Woche um und es geht weiter mit den 1000 Fragen zu dir selbst. Ich habe noch einmal 40 davon (statt der vorgesehenen 20) beantwortet und müsste nun meinen Rückstand aufgeholt haben - ab nächster Woche gibt es dann immer 20 ;)

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ja. Ich glaube, dass mein Leben auch nach meinem Tod weitergeht - bei Gott, an einem wunderbaren Ort, meinem wahren Zuhause. Und ich bin sehr dankbar für diese Zuversicht!

62. Auf wen bist du böse?
Immer mal wieder auf meinen Mann und/oder meine Kinder, aber das legt sich normalerweise ziemlich schnell wieder.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Wenn wir nicht gerade mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, dann mit den Öffis, weil wir ja kein Auto haben. Die Kinder lieben das und ich mag es eigentlich auch, zumindest das Fahren mit S- und U-Bahn.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Das war wahrscheinlich die monatelange Still-Krise mit meiner Erstgeborenen. Das Stillen war von Anfang an schwierig und blieb es auch bis ich nach fünf Monaten mit der Beikost anfing. Erst dann entspannte sich die Situation und ich konnte meine Tochter Gott sei Dank noch fast bis zu ihrem ersten Geburtstag stillen, wie ich es mir gewünscht hatte. Aber bis zu diesem Zeitpunkt war es wirklich hart - sie schrie so viel an der Brust, verweigerte sie an manchen Tagen fast komplett und ich war so verunsichert, dass ich sie irgendwann nur noch zu Hause stillen konnte (was die Organisation des Alltags natürlich erschwerte). Ja, das hat mir (und meinem Baby natürlich auch) viel Kummer bereitet...

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Beruflich nicht - als kleines Mädchen wollte ich Krankenschwester werden... Wenn ich damals gewusst hätte, dass "Künstlerin" auch ein Beruf ist und dass ich einmal einen Blog haben würde, dann hätte ich mir das aber schon als Kind so für meine Zukunft gewünscht, glaube ich.
Ich habe mir aber früher durchaus vorgestellt, mal zu heiraten und Mama zu werden; was das angeht, also Ja. 

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Zu allem, was mich mitreißt, weil es lebendig und wild und voller Rhythmus ist. Ich mag zum Beispiel osteuropäische Tanzmusik richtig gern (so wie die hier); während meines Semesters in Budapest habe ich mich ein bisschen im ungarischen Volkstanz versucht - das macht super viel Spaß! Und ansonsten tanze ich zu Rend Collective, mit der ganzen Familie!

67. Welche Eigenschaft schätzt du an (d)einem Geliebten sehr?
Ich finde Humor unheimlich wichtig. Wenn wir miteinander lachen, verliebe ich mich immer wieder neu in meinen Mann. Außerdem schätze ich seine Klugheit, seine Meinung zu Politik und Gesellschaft und allen möglichen Themen, sein echtes Interesse an mir und allem, was mich bewegt, seine Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen und sie einzubeziehen, seine Offenheit und seine Hilfsbereitschaft.

68. Was war deine größte Anschaffung?
Unsere bisher größte Anschaffung war unsere Küche. Sie ist toll!

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Ja. Und auch noch eine dritte. Behaupte ich...

70. Hast du viele Freunde?
Ich habe wunderbare Freundinnen, mit denen ich mich reich beschenkt und gesegnet fühle. Auf die Anzahl kommt es da nicht so an, finde ich (und doch - für mich sind es viele. Das war eine lange Zeit meines Lebens anders und darum sind alle diese Freunde umso wertvoller für mich).

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Aktuell fällt mir da keins ein. Eine Zeitlang war es aber definitiv "eigentlich", weil ich darüber meine Masterarbeit geschrieben habe und an diese Zeit echt nicht erinnert werden wollte.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Tatsächlich ja. Ich glaube sogar, zweimal, aber jedes Mal nur ganz kurz und sozusagen als Komparsin. Ist mir auch lieber so.

73. Wann warst du zuletzt nervös?
Am allermeisten sicher vor meiner OP im September. Aber seitdem auch schon wieder etliche Male, nur in abgeschwächter Form. Dazu braucht es bei mir nicht viel.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Meine Familie natürlich. Damit es aber wirklich mein Zuhause ist (und nicht nur unseres), brauche ich auch noch einen kleinen Raum, einen Platz, der wirklich nur meiner ist, an den ich mich zurückziehen kann.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Hauptsächlich online. Ich finde Zeitung lesen zwar sehr sophisticated, aber leider hat sich das bei uns überhaupt nicht durchgesetzt. Über manche Dinge informiert mich mein Liebster, der da noch mehr auf Zack ist, und die Nachrichten im Radio verfolge ich auch mit einem halben Ohr.

76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Aschenputtel. Sterntaler. Und das hässliche Entlein.

77. Was für eine Art Humor hast du?
Welche Arten von Humor gibt es denn so? ... Ich mag Wortspiele wirklich gern. Auf jeden Fall haben mein Mann und ich denselben Humor und das finde ich sehr wichtig (s.o.).
Und ich möchte gern immer mehr lernen, herzlich über mich selbst zu lachen und mich nicht mehr so furchtbar ernst zu nehmen.

78. Wie oft treibst du Sport?
Wenn Fahrrad fahren auch dazu zählt, etwa einmal pro Woche. *hust*hust*

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Nein, ich glaube nicht.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? 
Auf schreiben und malen.

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Ich würde die Zeit nutzen, um zu studieren (Theologie und Kunstgeschichte) und um ein Buch zu schreiben.

82. Was hat dich früher froh gemacht?
Lesen und schreiben lernen. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie unfassbar toll ich das fand, wie gierig ich jeden neuen Buchstaben in mich aufnahm und wie glücklich es mich machte, mehr und mehr Wörter und Sätze und ganze Texte lesen zu können. Das war großartig - eine wunderbare neue Welt, die sich mir erschloss.

83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
In dem blumigen Sommerkleid, das ich zu unserer Rosenhochzeit getragen habe.

84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Immer mehrere Bücher, dazu Kugelschreiber und Bleistifte (ich tendiere dazu, mir bedeutende Stellen in Büchern anzustreichen...), Taschentücher und Handcreme. Und mehrere kleine Streichholzschächtelchen mit Ehe-Frage-Sets von Team F.

85. Wie geduldig bist du?
Ich glaube, Geduld ist nicht gerade meine herausragendste Eigenschaft...

86. Wer ist dein gefallener Held?
Da fällt mir gerade niemand ein.

87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein.

88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Da ich zu keiner meiner Schulfreundinnen mehr Kontakt habe, sind das wohl die beiden Mädels, mit denen ich vor 12 bzw. 13 Jahren in Kenia war. Dichtgefolgt von SMD- bzw. Uni-Freundschaften, die seit über 11 Jahren bestehen. Danke euch, ihr Lieben!

89. Meditierst du gern?
Ich meditiere nie - wenn dann bete ich und suche Gott in der Stille. Aber das fällt mir ehrlich gesagt relativ schwer, das wirklich ruhig werden und die Stille aushalten. Noch so ein Übungsfeld.

90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Indem ich mir erlaube, das zu tun, worauf ich Lust habe. Und mit Essen, unglücklicherweise.

91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Die Bibel. Unangefochten.

92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Das wechselt, aber am meisten los ist insgesamt in unserer Familien-WhatsApp-Gruppe und in der Hauskreis-Gruppe.

93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Ja. Zu meinen Kindern. Ständig. (Aber teilweise klingt das doch ziemlich genervt...)

94. Gibt es ein Gerücht über dich?
Wenn, dann hat es mich noch nicht erreicht.

95. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?
Genau das, was ich jetzt auch schon tue: für die Kinder da sein, Beziehungen pflegen und mich kreativ austoben - nur ohne diesen gewissen "Druck", dass  ich damit auch erfolgreich sein muss.

96. Kannst du gut Auto fahren?
Absolut nicht. Auto-fahren ist mein persönlicher Horror.

97. Ist es dir wichtig, dass die anderen dich nett finden?
Ich möchte zumindest nicht, dass sie mich blöd finden... Aber ja, ich würde schon gern immer einen positiven, angenehmen Eindruck machen und von anderen gemocht werden.

98. Was hättest du in deinem Liebesleben gern anders gemacht?
Mein erster Freund ist heute mein Mann und ich finde das richtig gut so; ich habe nicht das Gefühl, da etwas verpasst zu haben. Was das angeht, bereue ich nichts.
Viel wichtiger ist für mich, wie wir als Paar unser Liebesleben heute gestalten, wie wir aktuell an unserer Beziehung arbeiten, wie wir uns zeigen, dass wir uns nach wie vor lieben. Da heißt es dran bleiben, sich investieren und niemals nachlassen!

99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich gehe wirklich gern essen oder einen Cocktail trinken, mit meinem Mann oder mit einer Freundin. Leider kommt das nicht mehr allzu häufig vor... Wenn es mal etwas anderes sein soll, gehe ich gern ins Kino oder wahlweise auch ins Theater oder in eine Show. Da haben mein Liebster und ich schon ein paar sehr schöne Darbietungen gesehen, über die wir uns heute noch begeistert unterhalten.
So richtig tanzen war ich tatsächlich noch nie (!), das ist eigentlich etwas, das ich gern mal machen würde (anyone?)...

100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen? 
Ja, ich bin schon mal schwarz gefahren... Aber insgesamt bemühe ich mich wirklich um absolute Integrität! ;)